20 | KI im Keller: Warum Unternehmenswissen geschützt werden muss | Volker Peter
Shownotes
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🎙️ Über Ellen Kimmel
Ellen Kimmel ist Medieninformatikerin, Videografin, Unternehmerin und Mitgründerin des KreativQuartiers Volkach.
Im New Work Podcast spricht sie mit Unternehmern, Führungskräften und Experten über die Frage:
Was müssen Unternehmen heute tun, um 2030 noch erfolgreich zu sein?
Dabei geht es um New Work, KI, Kreativität, Gesundheit, Unternehmenskultur und die Zukunft der Zusammenarbeit.
Transkript anzeigen
00:00:01: Intro KI Stimme Willkommen im New Work Podcast. Hier sprechen wir über Teams, Führung und die Frage, was Unternehmen bis 2030 an Veränderung brauchen.
00:00:13: Ellen Kimmel Ja Folger, herzlich willkommen im New Work Podcast. Du bist ja jetzt hier noch ein Neuling, kennst das jetzt noch gar nicht. Und normalerweise mache ich immer so eine kleine Vorstellung und ja, jetzt weiß ich noch gar nicht so viel über dich. Was meinst du, Was würde die KI über dich sagen?
00:00:29: Volker Peter Die KI über mich? Dass ich mich selber mal googeln? Ähm, also manches weiß die KI schon über mich, die weiß, dass ich ganz viel KI mache und KI jeden Tag nutze. Auch verschiedene KI Systeme. Sie weiß auch, dass ich im Bereich KI Governance Compliance sehr stark unterwegs bin und auch beim Thema KI Beratung, Workflowbuilder und auch lokale Lim zu betreiben.
00:00:58: Volker Peter Das würde sie glaube ich sagen. Die persönlichen Dinge müssten sie vielleicht nicht unbedingt.
00:01:03: Ellen Kimmel Ja, okay. Also lokale, ähm Learning Management Systeme, wenn ich es richtig verstanden habe, weil das habe ich letztens mal gefragt. Ähm, eigentlich ist doch der Kern jetzt in Zukunft, dass man durch das Wissen, was in einem Unternehmen ist, diese ja diese DNA, die dort existiert, sozusagen eigentlich für die KI zugänglich macht. Oder ist das richtig?
00:01:33: Volker Peter Das ist genau die Idee. Ja, das lokale Wissen, das in den Köpfen der Menschen steckt oder auch in historischen Dokumenten gleich jeglichem Format. Dass du dieses Wissen einer KI gibst und damit entsprechend dein Geschäft steuern kannst. Und Problem an dieser Geschichte ist natürlich, dass du dieses interne Wissen nicht unbedingt in eine Cloud hochladen willst, sondern dass du dieses Wissen ich nenne es immer die KI im Keller, das heißt du hast im Serverraum eine Maschine stehen, da läuft eine KI drauf, ähnlich Z gibt oder ähnlich Cloud.
00:02:07: Volker Peter Das heißt, dass ein Chatraum, das vorher die Daten rein geladen und die Daten aufbereitet, dass auch dann später die Abfragen rauskommen oder die Ergebnisse rauskommen, die du dir erwünscht. Zum einen für eine interne Nutzung des Internets. Wissen deines Unternehmens sauber abfragen kannst oder dass du auch sagst Ich habe mein Wissen in der lokalen KI so weit aufbereitet, dass ich relativ einfach Marketingbroschüren, Flyer, Cookies, irgendwelche Werbetexte auch davon extrahieren kann.
00:02:39: Volker Peter Also interne und externe Nutzung und wegen der internen Nutzung eben geschützt in den eigenen Räumen der Firma.
00:02:46: Ellen Kimmel Ja, weil das ist ja auch das Gold, was man hat im Endeffekt. Das wird ja noch das sein, was in Zukunft überhaupt ein Unternehmen funktionierbar macht, sage ich mal. Da hatte ich letztens mal einen spannenden Aspekt überlegt deswegen, was du dazu sagst. Früher wurden zum Beispiel Produkte erfunden und dann haben teilweise Arbeitnehmer dafür ein Patent oder ein Patent angemeldet auf die Firma und derjenige ist dann ausgeschieden oder in Rente gegangen.
00:03:12: Ellen Kimmel Und dann hat er ja trotzdem noch Patentrechte gehabt. Auf diese Erfindung. So, jetzt spinnen wir das mal weiter, wovon wir gerade reden. Ja, das heißt, wir frieren irgendwie dieses Wissen ein von wahrscheinlich auch gewissen Mitarbeitern. Also wenn du jetzt über Lahms spricht, sind das ja auch teilweise vielleicht Mitarbeiter, die mal was erklären, die irgendwie durch Sprache da was reinbringen.
00:03:37: Ellen Kimmel Das heißt, sie haben ja personenbezogene Daten, die jetzt in so eine KI dort reinkommen und die das Unternehmen, ähm, ja jetzt aufwerten. Wie siehst du das? Wo wird sich das hin entwickeln? Werden vielleicht irgendwann in Zukunft These mal aufgestellt? Ähm, ja, dafür auch so Art Lizenzen vergeben oder sowas.
00:03:57: Volker Peter Also ehrlicherweise habe ich darüber noch nie nachgedacht, weil wenn du, wenn du abhängig beschäftigt bist in einer Firma, dann gehört ja das was du produzierst der Firma diese diese Erfindungen Patente sind natürlich im Grenzbereich, aber die Wertschöpfung, die du in der Firma leistest, bringst du ja für die Firma und dafür wirst du entlohnt. Wenn sie jetzt natürlich Speziallösungen gibt, dann ist das eine sehr, sehr spannende Frage, was mit diesen Lizenzrechten passiert.
00:04:25: Volker Peter Und dann könnte sich tatsächlich ein neuer Markt auftun, dass diese Erfindungen, die die mit KI dann vielleicht auch erst möglich werden oder vielleicht über die logische Verknüpfung der das Wissensschatzes im Unternehmen, wenn ich den also wirklich strukturiert mal aufbereitet aus den verschiedensten Formaten der KI gebe, dass ich ein neues Geschäftsmodell entwickelt oder ein bestehendes Geschäftsmodell optimieren lässt. Sehr, sehr spannend.
00:04:53: Volker Peter Aktuell glaube ich, glaube ich nicht daran, dass dafür dann zusätzliche Lizenzen irgendwie notwendig werden.
00:05:01: Ellen Kimmel Ja, schauen wir mal, wo es hingeht, weil ich denke dann ja, es ist halt dann schon irgendwann so, dass man dann auch vielleicht sagen kann, ich könnte ja dieses Wissen jetzt nehmen und dann zum Beispiel bei der nächsten Firma an, wie ist das dann vertraglich geregelt usw. Weil früher war es vielleicht noch so, wenn ich es erst mal eins zu eins weitergeben muss.
00:05:17: Ellen Kimmel Es muss noch ein zweiter Mitarbeiter eingelernt werden. Aber so ist es natürlich durch die KI jetzt sehr schnell zugänglich. Wie kann ich jetzt das vorhin schon angesprochen, dieses Sicherheitsthema ist glaube ich, für viele jetzt auch ein großer Punkt, Dass das Lokal liegt. Ähm, ja, wie gewährleistet ihr denn dann eigentlich, dass die Sachen da wirklich sicher liegen?
00:05:36: Volker Peter Also wir gewährleisten das in dem Fall, dass wir sagen, es gibt eine physische Hardware, also du hast eine Workstation mit Nvidia Grafikkarten, wo die KI drauf läuft, damit ja auch die entsprechende Performanz erzielt als physische Box bei dir im Unternehmen. Die steht in deinem Serverraum und hat ausschließlich für die Installation Zugriff zum Internet und die Installation ist so weit gekapselt, dass auch dieser Zugriff sehr, sehr sparsam stattfindet.
00:06:04: Volker Peter Und in dem Moment, wo die KI scharf geschalten wird, hat sie keinen keine Verbindung mehr zum Internet, das heißt sie ist nur im lokalen Netzwerk erreichbar und kann auch nur in der Firma benutzt werden. Mit Rollen und Rechten kann ich es natürlich noch mal zusätzlich einschränken. Also Wert aus auf welche Inhalte zugreifen. Denkbar beispielsweise wie vorhin erwähnt Marketing macht Flyer und erstellt irgendwelche Werbetexte.
00:06:29: Volker Peter Aber es gibt natürlich auch sehr leistungsfähige KI Tools, die dir Prognosen berechnen. Du hast jetzt eine Firma, 200 Leute und willst für deinen für deine Firma irgendwelche Prognosen Markteinschätzungen durchführen. Das ist natürlich sehr sensible Informationen der Geschäftsführung, das weißt du, für das die KI mit mit deinen daten lässt sie dementsprechend berechnen und kriegst am nächsten Morgen deine Prognose für deine Idee.
00:06:54: Volker Peter Zum Beispiel. Da brauchst du einen abgeschotteten Bereich noch mal, der nur für die Geschäftsführung beispielsweise so ganz neu ist. Das ist alles denkbar. Und dadurch, dass die die Netzwerkleitung nach draußen gekappt ist, ist diese physische Abschottung sichergestellt.
00:07:11: Ellen Kimmel Ja, mega, das hört sich echt. Also ich denke, es ist auch ressourcenschonender oder.
00:07:17: Volker Peter Es ist ressourcenschonender. Die Performances ähnlich schnell, also die lokalen Lärmsysteme, muss man ehrlicherweise sagen, sind nicht so rasend schnell wie Cloud oder Z die hängt ein bisschen von der Hardware. Aber wenn die natürlich jetzt in eine Workstation vier hübsche Nvidia Grafikkarten reinsteckt, dann läuft die auch performant. Ähm, aber das ist immer wieder ein Thema, insbesondere. Ich habe heute Morgen mit einer jungen Anwältin telefoniert.
00:07:45: Volker Peter Die hat natürlich datenschutzkonforme Speichernotwendigkeiten und da kannst du schlecht mit VPN Tunnel durchs Internet graben, irgendwelche Cloudsysteme anschaffen. In dem Moment, wo die Leitung nach draußen offen ist, ist es potenziell ein Risiko. Und dieses Risiko kannst du dadurch minimieren, dass du sagst Ich stelle mir meine eigene Hardware in den Keller und greife dann darauf zu. Natürlich fallen dann Liveabfragen weg.
00:08:11: Volker Peter Also wenn ich meine lokale KI im Keller laufen habe, dann kann ich nicht so Fragen stellen wie Wie wird das Wetter morgen und wie ist der Aktienkurs von der Aktie? Das ist dann nicht mehr möglich. Dafür gibt es dann andere Systeme, weil ja auch die Zielstellung für eine lokale KI eine ganz andere in der Regel ist, wenn es eben um den Schutz Geschäftsgeheimnisse geht, den Schutz sensibler Daten, das also nicht nach draußen gehen darf, dann kann ich das mit so einer lokalen KI sehr, sehr elegant und sehr gut auch auch lösen.
00:08:45: Ellen Kimmel Absolut. Habe ich dann eigentlich ja so also wenn ich jetzt zum Beispiel sagt in letzter Zeit, ich gebe wirklich mal was ein und ich generiere daraus einen Flyer, also habe ich wirklich wahrscheinlich, wenn man immer ein Update macht, aber habe ich dann auch von der Performance her muss ich da irgendwie Einschränkungen? Habe ich dann Einschränkungen dadurch, dass das lokale.
00:09:08: Volker Peter Es gibt von der Performance Einschränkungen je nach Hardwareausstattung. Also wie gesagt, die die KI Modelle nutzen in der Regel die sogenannte GPU. Der Nvidia Grafikkarten, also die die Rechner deutlich schneller als eine normale CPU, also so ein Prozessor. Wenn ich, wenn ich mehrere Grafikkarten in eine Workstation stecke und mehr Speicher zur Verfügung stelle, dann läuft die KI auch schneller.
00:09:31: Volker Peter Es gibt unterschiedliche Modelle, so wie ich bei ZGB oder bei Cloud auch unterschiedliche Modelle auswählen kann. Stoned, Opposable usw kann ich auch lokal unterschiedliche Modelle einsetzen, das heißt ich könnte mir für schnelle Abfragen eine leichtgewichtiges Modell installieren und für komplexere Abfragen nehme ich halt dann größere Modelle, die auch entsprechend dann wieder mehr Hardware, mehr Speicher und mehr Power brauchen.
00:09:58: Ellen Kimmel Okay, und weil du jetzt von lernen, also von wem sprichst, ist es nicht auch möglich, gar nicht die KI praktisch für eigene Prozesse einzusetzen, sondern eigentlich durch seine Wissensmanagement Datenbank eine eigene KI zu haben sozusagen also innerhalb nur dieses Abfrage Fensters. Es ist wahrscheinlich dann gar keine KI, also weiß was ich meine. Also dass zum Beispiel du Mitarbeiter hast, die auf dieses wissen, was in dieser Plattform ist, zugreifen können und dann einfach Abfragen stellen können.
00:10:30: Volker Peter Also solche Systeme gibt es ja heute schon. Also wenn du jetzt heute noch ein System hast, das sogenannte Ontologien miteinander verknüpft, dann kannst du semantisches Wissen schon abbilden. Das heißt, wenn du ein eine Information hast, zum Beispiel Mozart und hast eine andere Information Salzburg oder Wien, dann wissen wir Menschen sofort, wie wir diese zwei Informationen zu verbinden haben.
00:10:54: Volker Peter Ein Computer weiß es erst mal nicht. Das muss ich ihm beibringen mit. Mit solchen Software Systemen kann ich Wissensnetzwerke aufbauen und kann durch diese Knoten mich mich durch bewegen. Da gibt es unterschiedene Wissensgraphen, dass ich das grafisch auch schön benutzen kann. Das ist alles okay, Aber die Kirsche auf der Sahne ist natürlich dann noch die KI Funktion. Das heißt, wenn ich wirklich KI Technologie über Viktor Datenbanken über diese Daten drüberlege, dann habe ich natürlich von der Recherche und von den Auswahlmöglichkeiten und auch von der Datengenerierung für meine Zielstellung noch mal ganz andere Möglichkeiten, weil ich nicht dieses, dieses starre Vorgehen habe, sondern ich kann mit der KI und das ist ja denke ich auch ein
00:11:37: Volker Peter Erfolgsfaktor, warum zB diese erfolgreich wurde. Ich kann textuell mit der Maschine sprechen wie mit einem Menschen. Zeige mir die Erkenntnisse aus XY Zeit und bereite sie in dieser und jener Form auf. Das geht mit einem normalen Kollegen ein neues Management System, das eben diese Wissensknoten verknüpft, nur bedingt.
00:11:58: Ellen Kimmel Okay.
00:12:00: Ellen Kimmel Was ist jetzt deiner Meinung nach? Ähm, ja. Also kann man das für jedes Unternehmen sehen? Von fünf Mitarbeiter bis 5000 oder noch mehr?
00:12:12: Volker Peter In der Regel ja, in der Regel natürlich. Ja. Ich denke, das wird auch eine Erfolgsfaktor für die nächsten Jahre werden. Wie sich Firmen aufstellen, um diese, dieser Transformation, dieser Disruption zu begegnen oder die auch sauber mit zu begleiten. Denn ich denke, es werden die die Gewinner sein, die KI zum eigenen Nutzen einsetzen können. Und wenn du natürlich ein Wissensschatz in deiner Firma hast, der in der Regel in den Köpfen der Mitarbeiter sich befindet, die aber dann aus verschiedenen Gründen die Firma verlassen, vielleicht aus Altersgründen zum Beispiel.
00:12:44: Volker Peter Und wenn ich jetzt einen Mitarbeiter habe, der 30 Jahre bei mir im Unternehmen ist und wenn ich den einfach gehen lasse, mal salopp ausgedrückt, dann verliere ich natürlich so einen Wissensschatz. Und wenn ich diese Information von den verschiedenen Stellen einsammle, also alle Dokumente, alle PDF, Bilder, Excel Tabellen, Datenbankauszüge, vielleicht sogar ein paar Emails abgespeichert. Wenn ich das in die KI ein kippen, dann habe ich natürlich einen gewissen Wissensvorsprung vor meinen Mitbewerbern.
00:13:14: Volker Peter Oder ich kann es umgekehrt machen. Ich kann natürlich auch frei verfügbare Informationen meiner Mitbewerber einsammeln und kann wesentlich bessere recherchen durchführen. Wo stehen meine Mitbewerber, wo gibt es Schwächen bei meinen Produkten und Dienstleistungen? Also diese diese Aufbereitung von Wissen, also was auch Wissen in verschiedenen Ausprägungen bedeutet. Für die Firmen wird glaube ich, ein zentraler Bestandteil, wo sich Firmen für die Zukunft sauber aufstellen und vorbereiten können, um genau hier die Nase vorne zu machen, zu behalten oder zu bekommen.
00:13:49: Ellen Kimmel Ja, also das glaube ich auch, weil das ist ja noch das, was die Essenz dann ist, was man überhaupt noch brauchen sollte. Weil alles andere kann ich mir ja eben fragen und suchen. Also was jetzt? Zum Beispiel der Konkurrent nicht öffentlich da stehen hat, wird er wahrscheinlich auch einfach was die Kennzahlen angeht, genau das ist ja das, was ein Unternehmen dann erfolgreich macht.
00:14:11: Volker Peter Und ich kann genau genau richtig. Und ich kann natürlich dieses Wissen auch mehrfach verwenden, das heißt, wenn ich diesen diese Datenbank nenne, was man Datenbank erstellt hat, also mein geballtes Firmenwissen in der KI zur Verfügung habe, dann liegt es ja an mir. Was ich daraus mache, mache ich als Werbeflyer daraus. Mache ich eine technische Dokumentation für meine Produktion Optimierten Produktionsprozess mache ich Lernvideos für das Onboarding neuer Mitarbeiter in verschiedenen Sprachen irgendwelche Anleitungen?
00:14:42: Volker Peter Also lässt sich ja vielfältig wieder wiederverwenden. Wenn ich diese Information einmal eingesammelt habe.
00:14:48: Ellen Kimmel Ja, und ich bin schon so weit, dass ich sogar sage, warum braucht man eigentlich dann Onboarding Video, wenn eigentlich der Mitarbeiter zum Beispiel. Also klar, gewisse Sachen, dass man einfach überhaupt erst mal Hallo sagt usw und sich persönlich vielleicht kennen lerne. Ich habe dann auch schon überlegt, es könnte ja weitergehen, dass man gar keine Videos mehr braucht, sondern im Endeffekt sich das alles sich diese KI ja ziehen könnte, oder?
00:15:10: Ellen Kimmel Also wenn ich jetzt ein konkretes an weil ist ja so, wenn ich doch jetzt Videos anschaue und Onboarding also klar welche Grundlagen sind schon da? Aber dann habe ich irgendwann das Gefühl, ich vergesse das ja auch total schnell und dann kommt Tag XY, wo ich genau das brauche, was ich im boarding Video mal vor zwei Jahren gesehen habe.
00:15:31: Ellen Kimmel Und dann schaue ich entweder kram ich das Video nochmal raus oder ich sprech einfach rein und fragt Hey, pass auf, wie ist das eigentlich, wenn mein Rechner abgestürzt ist? Was auch immer oder was da auch ist, wen soll ich da ansprechen? Und dann spuckt er mir das ja einfach aus.
00:15:45: Volker Peter Genau das ist on top, dann obendrauf auf Video. Aber du hast ja heutzutage auch in vielen Firmen die Situation, dass du das so Mitarbeitende einstellst, die vielleicht nicht gut Deutsch können, die gerade Englisch können oder die auch ganz andere Sprachen sprechen. Spanisch, Französisch Und du kannst natürlich auch hergehen, ganzen Onboarding Videos in deutsche Sprache aufnehmen und das und natürlich einfach übersetzen und hast dadurch auch wieder Zeit beim Onboarding gespart.
00:16:08: Volker Peter Und ich denke Videos ist eine gute Idee an dieser Stelle, weil natürlich jede Firma anders tickt. Die einen müssen asap, die anderen erwischen. Der eine nutzen Intermezzo, der nächste. So das heißt du kannst diese diese Videos einmal erstellen und hast sie dann in beliebiger Ausprägung für für die Zukunft oder für ein kleines Update immer wieder zur Verfügung und auch für unterschiedliche Sprachen oder unterschiedliche Standorte können es theoretisch auch Lernvideos in Deutschland erstellen, Lässt sich von dort ja e nach Portugiesisch übersetzen.
00:16:36: Volker Peter Und schickst du zu deinen Kollegen nach Brasilien? Überhaupt kein Problem.
00:16:41: Ellen Kimmel Ja, das ist echt sehr leicht umsetzbar, finde ich. Jetzt. Ähm, ja. Also das hört sich auf jeden Fall spannend an, Ähm, wie ist denn das? Also hier habt ihr auch. Ich habe in dem. Du bist jetzt auch dabei bei den Ayadas. Und es ist ja allgemein so KI Ich habe es auch schon mal gesagt. Es ist ja nicht nur ein Bereich jetzt in dieser Form, sondern in alle Bereiche.
00:17:06: Ellen Kimmel Ist irgendwo KI dabei? Wenn du jetzt jemanden vor dir hättest, der eben einem Unternehmen vielleicht schon mal so ein bisschen sich damit beschäftigt hat, aber jetzt vielleicht irgendwie Angst hat, okay, die Mitarbeiter, ich musste ja irgendwann auch mal mit da rein holen oder den Prozess anfangen. Wie startet man da überhaupt? Oder wie können würdest du demjenigen empfehlen, sich überhaupt erst mal so grundlegend zu informieren oder bzw.
00:17:29: Ellen Kimmel Ja wie kann man eigentlich starten?
00:17:32: Volker Peter Dem Thema kann man sich von verschiedenen Seiten nähern. Das ist eine sehr gute Frage, denn die KI ist in der Regel schon da. Das heißt wenn wenn du jetzt zu einer Firma gehst oder gerufen wirst hier, wir würden gern mal was mit KI optimieren, dann ist die KI meistens schon da. Manchmal wird sie genutzt ohne Genehmigung. Das nennt sich dann Schatten KI.
00:17:53: Volker Peter Das heißt die die Mitarbeiter den Mitarbeiter nutzen z. Gibt vielleicht auf dem Handy oder irgendwie mit einem privaten Zugang und es ist offiziell gar nicht genehmigt von der Firma. Es ist oder es kann ein rechtliches Problem daraus erwachsen. Das ist ein Problem. Das zweite ist KI. Die Einführung von KI ist definitiv ein Thema für die Geschäftsführung. Das muss wirklich, wenn ich das formulieren darf, von oben herab in die Firma kommen.
00:18:20: Volker Peter Das heißt, die Geschäftsführung muss sich dieses Thema ziehen und muss sagen, wir wollen KI im Unternehmen einführen. Und dann bin ich ein großer Fan davon, dass man sich die Prozesse anguckt und sagt, Mit welchem Prozess macht es denn Sinn, dass wir KI überprüfen oder den Prozess mit KI anreichern und dann aber nicht den Fehler machen, den viele machen?
00:18:45: Volker Peter Wir kaufen es einfach mal und holen Citol. Bekannte von mir hat gesagt dieser Scheiß auf die ist toll, die nehmen wir dann auch und dann wird es entsprechend angepasst. Sondern die Idee ist bestehende Prozesse überprüfen, wo steckt die Wertschöpfung und wie kann dieser Prozess für die aktuell verfügbare Technologie angepasst werden? Also wo steckt die Wertschöpfung? Wo gibt es Möglichkeiten IT Tools einzusetzen?
00:19:13: Volker Peter Es muss nicht immer klar ist und wo bietet sich die Möglichkeit im Workflow einen Arbeitsablauf dann mit KI anzureichern. Und in der Regel sind es Aktivitäten, die sehr manuell ausgeführt werden. Ich nenne es immer Copypeist. Also niemand hat Lust, die Daten aus der Email in der Excel Tabelle hin und her zu kopieren. Das kann er KI machen. Relativ einfache Aufgaben automatisiert ausführen.
00:19:40: Volker Peter Das wäre ein Ansatzpunkt und das ist glaube ich eine gute Idee. So vorzugehen, Weil der Einsatz von KI oder die Möglichkeit, KI im Unternehmen einzuführen, ist vielfältig. Zum einen ist es so, dass KI Software in der Regel schon mit anderen Software mitkommt. Also wenn ich jetzt ein Tier im System habe, egal wie das heißt, die bringen normalerweise schon eine KI Engine mit, die ist schon dabei, die ist dies da, der kommt dann prompt, da kann ich dann bisschen Abfragen machen und dann bewege ich mich innerhalb dieser Software.
00:20:14: Volker Peter Das ist dann auch schon da. Und wichtig finde ich immer die Chance zu nutzen, bestehende Prozesse wirklich zu überdenken und die Frage zu stellen. Wenn ich heute mit diesem Prozess als Unternehmen Wertschöpfung erziele, werde ich die Wertschöpfung in zwei oder vier Jahren immer noch genauso erzielen. Werden mich Mitbewerber vielleicht mit dem Einsatz von KI überholt haben oder überholen können?
00:20:42: Volker Peter Und wie kann ich meine Geschäftsprozesse so anpassen? Schrägstrich optimieren, dass der clevere Einsatz von KI wirklich Ressourcen einspart, die meine Mitarbeitenden dann wieder an anderer Stelle einsetzen können? Also wenn ich jetzt zum Beispiel jemanden habe, wo die Person sagt, ich habe eigentlich keine Lust, mir jede Stunde, jeden Tag eine Stunde lang copy paste zu machen und ich, ich befreie die Person von dieser Stunde, dann kann sie diese Stunde was anderes tun und die Leute sind sehr dankbar, wenn sie dann sagen können Endlich bin ich dieses Copy Paste problemlos und kann etwas Kreatives machen, was, wo ich viel mehr Spaß an der Arbeit habe.
00:21:23: Volker Peter Macht das Sinn?
00:21:24: Ellen Kimmel Ja, absolut. Das habe ich schon von Anfang an gesagt. Ich habe ja den Newwork Podcast und im Endeffekt das, was wir jetzt gerade beschrieben hast. Also wir können keinen nennen, wir können rückrechnen. Das war ja dann dieses ganze Homeoffice und ja, Newwork Thema eigentlich als das sage ich mal Trend war und davor hieß es halt Digitalisierung und jetzt Es geht immer noch um Prozessoptimierung und das war's dann glaube ich bei den alten Ägyptern so, dass sie einen guten Prozess hatten, diese Pyramiden aufzubauen.
00:21:56: Ellen Kimmel Also ich glaube.
00:21:59: Ellen Kimmel Deswegen bin ich auch so daran interessiert. Vielleicht wird es auch in Zukunft also meine Einschätzung ist eher der Mitarbeiter, also die Gesundheit der Körper des Mitarbeiters ist schon eher so das Relevantes dabei, wenn alle Prozesse optimiert sind und der Mitarbeiter wirklich eine kreative Output hat, weil der wird dann vielleicht noch nicht so schnell durch eine KI ersetzt oder das macht es ja menschlich.
00:22:23: Ellen Kimmel Vielleicht auch das Produkt, weil dann wird das vielleicht eher in den Fokus gerückt, aber es geht trotzdem um Prozessoptimierung. Also ich glaube, das ist halt einfach der wichtigste Faktor.
00:22:34: Volker Peter Es geht einerseits um Prozessoptimierung und zum anderen ermöglicht die KI Technologie eben auch ganz andere Optimierungen im Sinne von manuellen Tätigkeiten, die einfach stupide sind, die aber niemand machen möchte, sondern es man ganz platt so und die die KI relativ locker übernehmen kann. Das ist ja das wo man wo man Freiraum schafft für die Menschen, dann wieder, damit sie zufriedener sind.
00:22:58: Volker Peter Also wenn ich jemand habe, der gefrustet ist, der im Grunde schon gefrustet ist. Morgen habe ich wieder zwei Stunden Copy Paste Orgie und habe eigentlich gar keine Lust drauf. Und wenn die Person dann sagt Hey, bei uns ist jetzt KI eingeführt worden, ich bin diesen Kram endlich los. Ich freue mich, weil morgen haben wir irgendwie Kreativsitzung für neues Produkt.
00:23:16: Volker Peter Dann habe ich ja auch Wohlwollen geschaffen durch den Einsatz von KI. Wenn jemand mit mehr Freude und Spaß zur Arbeit geht.
00:23:22: Ellen Kimmel Absolut, sehr cool. Jetzt noch eine Frage die AI Lieder Days. Wir versuchen ja wirklich das an so viele Unternehmen wie möglich raus zu tragen und wir freuen uns ja schon sehr auf den Tag. Ja, was sagst du? Was würdest du jemandem sagen, der unbedingt dein Vortrag auch noch mithören sollte? Und ja damit ab und bei sein sollte?
00:23:46: Volker Peter Also ich freue mich auch sehr auf diese Lieder Days, weil ich habe ja eine Session zusammen mit meiner lieben Freundin Katja immer. Wir machen das ja zusammen und wir wollen mit genau diesem Hype, den wir so mit besprochen haben, einfach mal aufräumen. Und wir wollen einfach Möglichkeiten aufzeigen, wie KI im Unternehmen eingeführt werden kann, so dass es wirklich geordnet, strukturiert abläuft, dass die Menschen mitgenommen werden.
00:24:18: Volker Peter Also ich habe das kürzlich mal bei einem Vortrag Change Management 5:00 null genannt, also dass man wirklich ein sauberes Change Management durchführt, wo alle beteiligt werden, um auch den Erfolg letztendlich sicherzustellen und nicht einfach ein Capitol kauft und irgendwie mal was ausprobiert und dann sich wieder wundert. Das Projekt läuft ein halbes Jahr, kostet viel Geld und bringt wieder nichts.
00:24:41: Volker Peter Dann habe ich wieder ein IT Projekt, das irgendwie Frust erzeugt. Es geht ganz anders. Es geht viel besser und das wollen wir in unserer Session mal aufzeigen, wie's gehen kann, ein paar Leitplanken, ein paar Ideen und Tipps mitgeben und dann gucken wir mal, was die Audience dazu sagt.
00:24:58: Ellen Kimmel Ja, da freue ich mich schon sehr, sehr drauf. Ja, und dann für alle, die noch keine Tickets haben, die sollten sich jetzt schnell noch anmelden, denn wir haben noch einige Plätze frei. Und auch für das Abendprogramm vorher sind auch noch einige Plätze frei. Also wen es jetzt ruft, kommt gerne vorbei, denn ich denke jedes Unternehmen sollte sich absolut mit dem Thema beschäftigen.
00:25:19: Ellen Kimmel Und ja, hat dort einen wunderschönen Tag, wo man einfach mal einen Rundumblick bekommt. Ja, voll geil. Jetzt hab ich nur noch eine Frage und zwar die stelle ich immer jedem Podcast. Gast Ähm, stell dir vor, du bist 2030 ein erfolgreiches Unternehmen, also ein Unternehmer. Du bist auch noch am Markt. Ja, welche drei Schritte hast du jetzt richtig gemacht?
00:25:42: Ellen Kimmel Vom Zeitraum bis 2030.
00:25:49: Volker Peter Welche Schritte habe ich richtig gemacht mit. Mit KI meinst du? Ähm, also ich glaube, ich habe mein Geschäftsmodell überprüft. So wie man es vorhin mal besprochen haben, dass ich mir anschaue, Womit? Womit verdiene ich heute mein Geld und wie kann ich 2030 mein Geld verdienen? Und mir fällt da spontan ein, das Survival of the fittest also nicht im Sinne von körperlich fit, sondern sind im Sinne von Passung.
00:26:19: Volker Peter Ich glaube, es werden die Firmen überleben und erfolgreich am Markt werden, die sich genau diesen Veränderungen stellen und auch mutig die richtigen Entscheidungen treffen. Ich glaube, es ist wichtig, dass wir das Thema Cybersecurity ernst nehmen und die Risiken sauber bewerten. Das wird auch ein Erfolgsfaktor werden. Und ein dritter Erfolgsfaktor, das ist die Basis von allem. Ähm, dass wir uns um die Daten gekümmert haben.
00:26:48: Volker Peter Also KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen ich arbeite. Und wenn meine Daten vorher strukturiert vorliegen und ich die sauber in die KI importiert habe und dann nehme ich alle Daten im Unternehmen mit, dann sind die Ergebnisse der KI meiner Meinung nach deutlich besser. Und dann habe ich vielleicht die kleine Nasenspitze vor meinen Mitbewerbern. Dass ich 2030 sagen kann nicht alles, aber so vieles schon richtig gemacht.
00:27:19: Ellen Kimmel Sehr gut. Das ist auch ein gutes Schlusswort und ich danke dir für deine Zeit für das tolle Interview Und ich freue mich ganz doll, wenn wir uns dann bei den eingliedert sehen.
00:27:30: Volker Peter Danke dir für die Einladung und das Gespräch und ich freue mich auch, wenn wir uns dann persönlich sehen.
00:27:34: Ellen Kimmel Alles klar, Bis dann.
00:27:36: Volker Peter Ciao.
00:27:39: Intro KI Stimme Das war der New York Podcast. Hier sprechen wir über Teams, Führung und was Unternehmen 2030 an Veränderungen braucht.
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